Altersteilzeit und Grundlagen

Bei einer Altersteilzeit kann der Arbeitnehmer seine Arbeitszeit bis zum Eintritt in die Rente halbieren und sich so auf den Ruhestand besser vorbereiten.

Die Definitionen der Altersteilzeit


Unter dem Begriff Altersteilzeit wird eine in Deutschland und dem angrenzenden Österreich angebotene Möglichkeit verstanden, den Ruhestand durch die vorherige Reduzierung der vereinbarten Arbeitszeit zu planen. Neben der Reduzierung der Stunden gehört auch die Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor dem gesetzlich festgelegten Rentenalter zur Altersteilzeit dazu. Ziel diese Vereinbarung ist es, Arbeitnehmern, die nicht bis zum gesetzlichen Rentenalter voll arbeiten möchten, eine Option zu bieten, bereits früher zu verkürzen. Zudem sollen Stellen von älteren Arbeitnehmern so auch jüngeren Arbeitnehmern zur Verfügung gestellt werden.





Die Grundlagen der Altersteilzeit



Das Ende der Arbeitszeit wird von den meisten Menschen mit Freuden erwartet. Der Ruhestand ermöglicht es, den Lebensabend zu genießen. Allerdings möchte nicht jeder von einem auf den anderen Tag aus voller Beschäftigung in die Rente übergehen. Daher hat der Gesetzgeber die Altersteilzeit ins Leben gerufen. Durch die Verkürzung der Arbeitszeit kann sich der Arbeitnehmer auf die Rente vorbereiten oder diese früher einläuten. Hierfür gibt es zwei Modelle, zwischen denen gewählt werden kann. Mit Beginn der vorher vereinbarten Altersteilzeit halbiert der Mitarbeiter seine vertragliche Arbeitszeit und zwar so lange, bis der Tag des Renteneintritts gekommen ist. Wenn ein Arbeitnehmer seine Zeit bis zur Rente verkürzen möchte, so kann er aber auch die erste Hälfte der vereinbarten Altersteilzeit weiter Vollzeit arbeiten gehen und die zweite Hälfte dann bereits den Vorruhestand antreten. Welches Modell nun zu einem Arbeitnehmer passt und ob die Altersteilzeit für ihn überhaupt eine Option ist, dass entscheidet dieser selber und spricht dann mit seinem Arbeitgeber darüber, um eine gemeinsame Vereinbarung zu treffen.